
Unser Geheimtipp
6-Seen-Radtour Kärnten
Sechs Seen, 43 Kilometer hin, mit dem Zug zurück.
Die beliebteste Seenrunde Südkärntens
Die 6-Seen-Tour ist die bekannteste und eine der beliebtesten Genussradrunden der Region: als geschlossene Runde rund 54 km, sanft wellig und familienfreundlich. Sie zieht knapp 3 km an unserem Haus vorbei, ab der Haustür werden also rund 60 km daraus. Auf wunderbaren Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen geht es gemütlich durchs Jauntal, von See zu See. Wer die ganze Runde fährt, kommt am Abend genau dort an, wo er losgefahren ist. Familien und Genießer können den Tag in Klopein auskosten und nehmen den Zug von Kühnsdorf nach Bleiburg.

Was Sie unterwegs sehen
Das Jauntal ist eine weite, flache Talebene, im Süden begrenzt vom Kamm der Karawanken, der fast die ganze Runde über am Horizont steht. Dazwischen radeln Sie durch Felder, Wiesen und kurze Waldstücke, und die sechs Seen kommen nacheinander, jeder anders als der davor. Steile Anstiege gibt es auf der ganzen Runde keine, nur sanfte Wellen, Sie halten also an, wo es Ihnen gefällt, und nicht dort, wo die Kraft ausgeht.

Pirkdorfer See
3,5 ha, bis 3,5 m tief
Der erste See ab unserer Haustür, am Fuß der Petzen. Entstanden aus einer Kiesgrube auf ehemaligem Feuchtgebiet, das Wasser ist das kühlste der Runde und der Blick auf den Berg der beste.

Sonnegger See
1,7 ha, bis 4,5 m tief
Das kleinste Gewässer Kärntens, das noch See heißt, 1966 angelegt und rundum sonnig. Am Südufer liegt ein Erlebnisbad mit Rutsche, Restaurant und Spielplatz.

Gösselsdorfer See
32 ha, nur 3 m tief
Der flachste der Runde und der am stärksten verlandete See des Kärntner Unterlands, seit 1986 Naturschutzgebiet. Der breite Schilfgürtel und die feuchten Wiesen machen ihn zur wichtigen Raststation für Zugvögel, im Herbst ist hier am meisten los, allerdings in der Luft.

Turnersee
44 ha, bis 13 m tief
Flach, warm und der einzige See der Runde mit eigenem Europaschutzgebiet (Natura 2000). Breite Schilfbestände und Kalkflachmoore säumen das Ufer.

Kleinsee
9 ha, bis 15 m tief
Der stillste der Runde. Ein 20 bis 40 Meter breiter Gürtel aus Schilf und Seerosen umschließt ihn, ans Wasser kommen Sie über wenige Holzstege.

Klopeiner See
110 ha, bis 48 m tief
Das Ziel und der belebteste der sechs, offiziell als wärmster Badesee Europas beworben, im Sommer um die 28 Grad. Eine durchgehende Uferpromenade führt einmal herum, im Herbst ist es hier deutlich ruhiger als im Juli.
3 Möglichkeiten für Genießer und Familien
Gemeinsam ist allen dreien: Sie radeln nur in eine Richtung und nehmen für den Rückweg die S3. Das Rad fährt mit, die Fahrradkarte kostet ab 2 Euro. Am Wochenende gibt es dazu eine Alternative ohne Bahnhof: Von Freitag bis Sonntag holt Sie das Postbus Shuttle saisonal samt Rad am Klopeiner See ab und fährt bis direkt vor unser Haus (Radtransport von 8 bis 18 Uhr, 5 € pro Rad, gebucht per App). Welche Variante passt, hängt davon ab, wie viele Kilometer Sie fahren möchten und wie alt die Kinder sind.

Die ganze Runde
ca. 43 km Radstrecke
alle sechs Seen, ab Kühnsdorf mit dem Zug
Der volle Tag: Pirkdorfer See, Sonnegger See, Gösselsdorfer See, Turnersee, Kleinsee und Klopeiner See, dann zum Bahnhof. Gut 3,5 Stunden reine Fahrzeit, der Rest gehört den Pausen.
Die kurze Runde
ca. 25 km Radstrecke
Pirkdorfer See und Klopeiner See, ab Kühnsdorf mit dem Zug
Die einfachere Wahl mit Kindern, rund zwei Stunden im Sattel und nur 120 Höhenmeter. Wer am Klopeiner See noch Lust hat, hängt den Kleinsee an.
Mit Zug & Rad zum See
ca. 10–15 km
ab Bleiburg bis Kühnsdorf-Klopeiner See
Sie nehmen die S3 mit den Rädern gleich bis Kühnsdorf und radeln erst vor Ort. Klopeiner See, Kleinsee und Turnersee liegen dort dicht beieinander. Die entspannteste Variante mit kleinen Kindern, abends geht es genauso wieder zurück.
Der Streckenverlauf im Detail
Beide Strecken starten an unserer Haustür und enden am Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See, von dort nehmen Sie die S3 mit dem Rad zurück nach Bleiburg. Ein Klick auf den Streckenverlauf öffnet die Details: dort wählen Sie zwischen den beiden Strecken und finden die Karte mit Straßen und Orten, alle Kennzahlen, das Höhenprofil und die GPX-Datei.
Unser Tipp: Fahrradausflug mit Sonnenuntergang am Klopeiner See

Vormittag: los ab dem Haus
Sie starten direkt bei uns. Auf Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen geht es gemütlich durchs Jauntal, sanft wellig und ohne steile Anstiege. Räder und E-Bikes leihen Sie bei uns, E-Bike-Akkus laden Sie gratis.
Mittag: Einkehr unterwegs
Auf der kurzen Variante bietet sich das Café Restaurant Lisi in Hart bei Eberndorf an (+43 4236 2606), es hat unter der Woche einen Ruhetag. Auf der langen Variante liegt das Gasthaus Sablatnighof direkt an der Strecke, gleich beim Naturschutzgebiet Sablatnigmoor (+43 4236 2197). Ein kurzer Anruf vorher lohnt sich in beiden Fällen.
Nachmittag: am Klopeiner See
Der Uferweg ist im Herbst fast leer, und die Fernsicht ist klarer als im Sommer. Zeit für Kaffee, Füße ins Gras, Fotos.
Abend: Sonnenuntergang
Bleiben Sie, bis die Sonne hinter den Karawanken steht. Das ist der Grund, warum wir diesen Tag überhaupt so planen.
Danach: 3,5 km zum Bahnhof
Vom See zum Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See sind es rund 3,5 km. Planen Sie die als letzte Etappe mit ein, und im Dunkeln gehören Licht und helle Kleidung dazu.
Zurück mit der S3
Die S3 fährt ohne Umsteigen nach Bleiburg (stündlich), das Rad kommt mit. Von dort sind es 2,5 km zu uns (100 hm). Wer den Tag früher beendet, nimmt am Wochenende stattdessen das Postbus Shuttle: Es holt Sie samt Rad am Klopeiner See ab und fährt bis vor die Haustür, der Weg zum Bahnhof entfällt. Der Radtransport läuft von Freitag bis Sonntag saisonal zwischen 8 und 18 Uhr, für den Sonnenuntergang bleibt es also bei der Bahn.
Fünf Dinge, die Sie vorher wissen sollten
- Räder dürfen in alle Kärntner S-Bahnen mit. Die Fahrradkarte kostet extra, ab 2 €.
- Aufpassen bei der Aktiv Card: Die Bahnfahrt ist inkludiert, die Fahrradmitnahme nicht. Buchen Sie deshalb nur das Fahrradticket und entfernen Sie im Abschnitt Reisende die Person wieder, deren Fahrt zahlt bereits die Aktiv Card.
- Vom Klopeiner See zum Bahnhof sind es rund 3,5 km, die Sie selbst radeln.
- Schauen Sie vor der Rückfahrt trotzdem in den Fahrplan. Die S3 fährt fast durchgehend im Stundentakt.
- Am Wochenende können Sie die Bahn ganz auslassen: Das Postbus Shuttle Südkärnten bringt Sie samt Rad vom Klopeiner See bis direkt vor unser Haus. Gebucht wird per App, mindestens 1 Stunde vorher. Der Radtransport läuft Fr. bis So. saisonal von 8 bis 18 Uhr (5 € pro Rad), für die späte Rückfahrt nach dem Sonnenuntergang bleibt die S3 die Wahl.
Noch schöner im Herbst
Die Züge fahren bis in den späten Abend, deshalb funktioniert der Tag auch im Hochsommer. Ab September wird er angenehmer: Statt Dunst über dem Wasser steht klare Luft über den Bergen, auf den Uferwegen sind Sie fast allein, und am Gösselsdorfer See rasten die Zugvögel. Bei kühlen Temperaturen radelt es sich ohnehin leichter als bei Hitze. Und Sie können den Sonnenuntergang Mitte Oktober schon gegen 18.20 Uhr am Wasser genießen, im Juli müssten Sie dafür bis kurz vor 21 Uhr warten.

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Sagen Sie uns Ihren Zeitraum und die Gästezahl. Wenn Sie Leihräder brauchen, schreiben Sie es dazu, dann reservieren wir sie.
